Wasser- und Bodenverband "Oberland Calau"

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- Körperschaft des öffentlichen Rechts -
zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015‑11, DIN EN ISO 14001:2015‑11 und DIN ISO 45001:2018‑06
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Wasser- und Bodenverband "Oberland Calau"

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Herzlich willkommen beim Wasser- und Bodenverband „Oberland Calau“

Der Wasser- und Bodenverband „Oberland Calau“ wurde am 04. Dezember 1991 als Gewässerunterhaltungsverband zur Erfüllung der öffentlich-rechtlichen Verpflichtung der Gewässerunterhaltung seiner Mitglieder als Körperschaft des öffentlichen Rechts gegründet. Er ist damit einer von insgesamt 25 Verbänden im Land Brandenburg dessen Aufgaben sich wie folgt gliedern:
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Pflichtaufgaben

Sie sind im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften vorgegeben und umfassen die Unterhaltung der Gewässer II. Ordnung, mit seiner Pflege und Entwicklung sowie Erhalt und Förderung der ökologischen Funktionsfähigkeit der Gewässer. Dieser Bereich wird finanziert mittels Flächenbeiträge der Mitglieder.
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Unterhaltung der Gewässer I. Ordnung

Die Durchführung der Unterhaltung an den Gewässern I. Ordnung erfolgt nach Vorgabe des Wasserwirtschaftsamtes. Die Kostenerstattung erfolgt durch das Land Brandenburg.
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Aufgaben gemäß UVZV

Das Wasserwirtschaftsamt überträgt gemäß § 126 des Brandenburgischen Wassergesetzes nach Ausführungsvorschriften der obersten Wasserbehörde Aufgaben an die Gewässerunterhaltungsverbände.
Diese beinhalten u.a. Modernisierung, Ersatzneubau, Umbau und Rückbau von wasserwirtschaftlichen Anlagen, Unterhaltung und Bedienung von Hochwasserschutzanlagen, naturnahe Umgestaltung und Revitalisierung von Fließgewässern, Verbesserung und Wiederherstellung der Gewässerdurchgängigkeit durch Beseitigung und Umgestaltung ökologisch wirksamer Barrieren zur Erreichung der Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Die entstehenden Kosten werden durch das Land Brandenburg getragen.

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Freiwillige Aufgaben

Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben kann der Verband freiwillige Aufgaben realisieren. Darunter fallen u.a. die Umsetzung von Fördermaßnahmen wie Renaturierung und Entwicklung von Gewässern, Sanierung von Stauanlagen sowie Maßnahmen für die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV), z.B. Entnahme von Eisenhydroxidschlamm vom Bergbau beeinflussten Gewässern.
Kleines Spreewehr in Cottbus
Sanierung des kleinen Spreewehres das als Ersatzneubau
1995 erbaut wurde. Das kleine Spreewehr hat 4 Wehrfelder mit der jeweiligen lichten Weite von 9 m. Als Verschlusskörper
werden Doppelschütze eingesetzt, die elektrisch bedient werden.
Einbau Strömungslenker vor dem Deichsiel Dissen und dem Deichsiel Maiberg
Als Maßnahme zur Wiederherstellung und Erhaltung der Funktion von Hochwasserschutzeinrichtungen,
werden 2 Stück Strömungslenker zur Verhinderung von Sediment-ablagerungen eingebaut.
Moorschutz Putgolla Birkenallee
Zur Sicherung der Bauwerkssubstanz im Unterlauf
und erhaltung hoher Wasserstände zum Schutz bzw. Entwicklung der Moorböden im Oberlauf, wurden zusätzliche Kleinstaue bzw. einer Stützschwelle in einem Stichgraben zur Wasserspiegelanhebung bzw. –sicherung im Bereich der Torfstiche errichtet.
Eisenhydroxidschlammentnahme
Entnahme Eisenhydroxidschlamm aus der Grubenwasserreinigungsanlage Vetschau Becken 1 für die LMBV zur Verbesserung der Gewässerqualität (April 2024)
Eisenhydroxidschlammentwässerung
Entwässerung des Eisenhydroxidschlammes und Rückführung des gereinigten Wassers in das Gewässer (April 2024).
Eisenhydroxidschlammentwässerung
Die gefüllten Geotextile tubes (Geotube)werden geöffnet und das enthaltene Sediment wird nach den trocknen fachgerecht entsorgt.
Entnahme von Sediment aus dem Vetschauer Mühlenfließ
Verbesserung des Wasserrückhaltes im Vetschauer Mühlenfließ - Neulauf - Umleitung Stradower Teiche von der Ortsverbindungsstraße Vetschau - Stradow bis Zulauf Neuendorder Grenzfließ (April 2024).
Wehr VII Spree
Standort: Spree bei Fluss–km 210+355
Planung seit 2012
Baujahr: 08/2021-05/2024
Wehr VII Spree
2–Feldwehr je 4,00 m Durchflussbreite
Stauverschlüsse: Doppelschützen
Notverschlüsse: Staubohlen
Wasserspiegeldifferenz 0,90 m
HQ100: 17 m³/s
Wehr VII Spree Fischaufstiegsanlage
Bemessungsfisch: Wels
Bauart: Vertical-Slot-Pass
Beckenanzahl: 9 (10 Trennwände)
Durchflussbreite der Schlitze: 0,60 m
Beckenlänge: 4,80 m;
Beckenbreite: 3,60 m
Wassertiefe in den Becken: ca. 1,15 – 1,40 m
Notverschlüsse: Doppelschütz im OW und Dammbalken im UW
Gesamtlänge der Anlage: 50,00 m
Ufersicherung Stauensfließ
Ingenieurbiologische Ufersicherungen an Wasserstraßen durch Stammholzeinbau mit Sedimententumlagerung in den Böschungsbereich. Unter Berücksichtigung eines natürlichen Fließgewässerverlaufes.
Polythanwehr Krieschow im Oktober 2024
Das Polythanwehr inklusive des nicht funktionsfähigen Beckenpasses wurde zurückgebaut und durch ein Raugerinne in Beckenstruktur ersetzt. Die neu zu errichtete Fischaufstiegsanlage besteht aus 7 Steinriegeln und 6 Becken.
Polythanwehr Krieschow im November 2024
Das im Jahr 1990/1991 im Zuge des Ausbaus des Priorgraben zur Ableitung der Grubenwässer aus dem Tagebau Greifenhain errichtete Kombinationsbauwerk wurde komplett zurückgebaut.
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Geschäftsführer
Herr Dipl.-Ing. (FH) Matthias Jank
E-Mail: Geschaeftsfuehrer@wbvoc.de
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Sachgebiet I
Herr Dipl.-Ing. (FH) Matthias Jank
Gewässerunterhaltung, Anlagenunterhaltung, Verbandskataster, Stellungnahmen, Beitragserhebung, EDV, GIS, Gewässerservice, Gewässerschau
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Sachgebiet II
Herr Dipl.-Ing. Michael Mucha
UVZV I + II, LMBV, Landschaftswasserhaushalt, Gewässerservice

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Sachgebiet III
Frau Marleen Grabia
Personalwesen, Finanzbuchhaltung, Controlling

Wasser und Bodenverband "Oberland Calau"
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"Oberland Calau"
Lindenstraße 2
03226 Vetschau OT Raddusch

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