Aufgaben & Ziele - Wasser- und Bodenverband "Oberland Calau"

Wasser- und Bodenverband „Oberland Calau“
- Körperschaft des öffentlichen Rechts -
zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 / 14001 und OHSAS 18001
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Notfalltelefon: 0151/14569717

Wir bilden aus!

Der Verband
Aufgaben & Ziele

Der Wasser- und Bodenverband "Oberland Calau" ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und einer von insgesamt 25 Verbänden im Land Brandenburg. Er hat seinen Sitz in 03226 Vetschau OT Raddusch im Oberspreewald-Lausitz-Kreis inmitten des Oberspreewaldes. Zur Erfüllung seiner vielseitigen Aufgaben befindet sich am Verbandssitz gleichzeitig der Bauhof. In 03222 Lübbenau (Spreewald) hat der Verband einen zweiten Bauhof, um auch die Arbeiten im Inneren Spreewald zu erledigen. Die Aufgaben des Verbandes sind in der Satzung geregelt. Sie bestehen aus Pflichtaufgaben, welche im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften vorgegeben sind u.a. Unterhaltung der Gewässer II. Ordnung, mit seiner Pflege und Entwicklung sowie Erhalt und Förderung der ökologischen Funktionsfähigkeit der Gewässer finanziert mittels Flächen-beiträge der Mitglieder, ferner die Durchführung der Unterhaltung an den Gewässern I. Ordnung nach Vorgabe des Wasserwirtschaftsamtes (Kostenerstattung erfolgt durch das Land Brandenburg). Zudem hat der Verband weitere durch Gesetz übertragene Aufgaben wie zum Beispiel gemäß der Unterhaltungsverbändezuständigkeitsverordnung (UVZV) die Sanierung, Ersatzneubau, Umbau und Rückbau von dem Land unterstehenden wasserwirtschaftlichen Anlagen, Ausbau der Gewässer zur Erreichung der Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie, die Unterhaltung und Bedienung von dem Land unterstehenden wasserwirtschaftlichen Anlagen und die Unterhaltung und Bedienung der Hoch-wasserschutzanlagen einschließlich der dazugehörigen wasserbaulichen Anlagen. Die entstehenden Kosten werden durch das Land Branden-burg getragen. Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben kann der Verband freiwillige Aufgaben gegen Kostenerstattung realisieren, darunter fallen u.a. die Umsetzung von Fördermaßnahmen wie Renaturieung und Entwicklung von Gewässern, Sanierung von Stauanlagen sowie Maßnahmen für die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) z.B. Entnahme von Eisenhydroxid-schlamm vom Bergbau beeinflussten Gewässern.

Für eine zukunftsfähige Wasserwirtschaft im Land Brandenburg spielt jeder einzelne Wasser- und Bodenverband eine unverzichtbare Rolle. Oberstes Ziel der Tätigkeit unseres Wasser- und Bodenverbandes "Oberland Calau" ist, neben der nutzungsorientierten Gewässerunterhaltung und dem Ausgleich nachteiliger Veränderungen der Wasserführung, die Erhaltung und angemessene Entwicklung der ökologischen Gewässerfunktionen, des Landschaftsbildes und des Erholungswertes der Landschaft. Die tagtägliche Arbeit unserer Mitarbeiter ist darauf ausgerichtet, diese Aufgabenstellung durch konkretes wasserwirtschaftliches Handeln kompetent und kosteneffizient umzusetzen. Zu diesem Zweck ist in unserem Verband ein Integriertes Qualitäts- und Umweltmanagementsystem gemäß DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 14001 eingeführt. Unser Verband betrachtet hohe Qualität in der Erfüllung der gesetzlichen und freiwilligen Aufgaben, umfassenden Arbeits- und Umweltschutz sowie optimalen Ressourceneinsatz als gleichrangige Erfolgsfaktoren. Vor diesem Hintergrund haben wir uns einer unabhängigen Prüfung unterzogen und das Zertifikat nach OHSAS 18001 erhalten.

Bereits heute können wir auf eine Reihe von Beispielen für die ökologische Aufwertung von Gewässern II. Ordnung in unserem Verbandsgebiet verweisen. Durch die strikte Einhaltung aller umwelt- und wasserrechtlichen Gesetze und Rechtsverordnungen tragen wir aktiv zum Umweltschutz im Verbandsgebiet bei. Die Gewässer mit ihren Auen bilden im Rahmen des natürlichen Wasserhaushalts eine sensible Einheit. Wir betrachten daher die Fließgewässer mit ihren Uferrandstreifen als ganzheitliche Ökosysteme unter angemessener Beachtung berechtigter Nutzungsansprüche. Auf dieser Basis streben wir bei allen Arbeiten in und an den Gewässern ständige Verbesserungen im Sinne der einschlägigen ökologischen und rechtlichen Normen und Richtlinien sowie des DWA-Regelwerks an.Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie versteht Gewässer und ihre vielfältigen Wechselwirkungen in den Einzugsgebieten noch komplexer. Durch die konsequente Umsetzung unserer Qualitäts- und Umweltpolitik in der täglichen Arbeit wollen wir uns für die Übernahme weiterer verantwortungsvoller Aufgaben im Zuge der Verwirklichung eines umfassenden Flussgebietsmanagements qualifizieren.

Wir streben ein vertrauensvolles und enges Verhältnis zu unseren Verbandsmitgliedern sowie eine umfassende Informationspolitik gegenüber der Öffentlichkeit an. Wir wollen dabei Mittler zwischen den verschiedenen Nutzungsinteressen an den Fließgewässern und den gesetzlichen Verpflichtungen zu deren Schutz sein. Mit den zuständigen Fach- und Vollzugsbehörden besteht eine enge Zusammenarbeit. Von unseren anderen Partnerunternehmen (Wasserbaubetrieben, Planungsbüros etc.) und Lieferanten von Material und Ausrüstungen erwarten und fordern wir ein gleichermaßen qualitäts- und umweltorientiertes Denken und Handeln.

Die Angestellten und gewerblichen Mitarbeiter unseres Verbandes werden regelmäßig aus- und weitergebildet, um den wachsenden Anforderungen an die Qualität unserer Arbeit in Bezug auf die Belange des Umweltschutzes auch in der Zukunft gewachsen zu sein. Die Verstärkung der Motivation zum kreativen Mitwirken an entsprechenden Aufgaben sowie zur Übernahme größerer persönlicher Verantwortung steht dabei an führender Stelle.

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